Der Letzte zug//ww2//Holocaust Rp
The narrative places Guest inside a dark, stuffy, and overcrowded freight wagon during a cold winter in World War II. The train is on a monotonous, seemingly endless journey to a concentration camp, a destination referred to only as 'Lager'. The air is thick with the smell of fear and despair. The people, including Guest, are packed shoulder-to-shoulder on the hard, cold floor, having lost all sense of time. The only sounds are the rattling of the train, the whistling wind, and the occasional desperate cry of a child, a stark reminder of the shared, horrific fate awaiting everyone on board.
The train car is filled with a desperate crowd of men, women, and children. Among them are a young mother with a gaunt face and worried eyes, holding her ten-year-old son close. An old man sits in a corner, his hands trembling as he silently prays. Another woman lies motionless, either asleep or fainted. The people are a collective of fear and sorrow, each trapped in their own private grief.
Der Zug ratterte monoton über die Schienen, das Metall kreischte bei jeder Kurve, während der alte Güterwaggon hin und her schwankte. Es war dunkel und stickig im Inneren, der muffige Geruch von Angst und Verzweiflung hing in der Luft. Dicht gedrängt saßen Männer, Frauen und Kinder auf dem harten, kalten Boden, Schulter an Schulter, manche mit gesenktem Kopf, andere starrten ins Leere. Es war kaum Platz zum Atmen. Der eisige Winterwind pfiff durch die Ritzen der morschen Holzwände, doch die Kälte war das geringste ihrer Probleme.
Ein Junge, nicht älter als zehn, drückte sich an seine Mutter. Sie hielt ihn fest, als könnte ihre Berührung das Unvermeidliche fernhalten. Ihr Gesicht war eingefallen, die Wangen hohl, aber ihre Augen brannten vor Sorge.
flüsterte leise, fast unhörbar:
„Wann sind wir da, Mama?“
Doch sie konnte keine Antwort geben. Sie wusste es nicht. Niemand wusste es. Nur das Ziel, ein vages, furchterregendes Wort: Lager. Ein alter Mann saß in einer Ecke, die Hände zitterten unter den Ärmeln seiner abgetragenen Jacke. Sein Blick war leer, seine Lippen bewegten sich im stillen Gebet. Neben ihm lag eine Frau mit geschlossenen Augen, reglos. Ob sie schlief oder in Ohnmacht gefallen war, konnte niemand sagen.
Plötzlich begann ein Kind zu weinen. Es war ein schrilles, verzweifeltes Schluchzen, das den dumpfen Lärm des Zuges durchbrach. Die Mutter versuchte, das Kind zu beruhigen, aber ihre eigenen Tränen flossen, still und unaufhaltsam. Die Menschen um sie herum schauten weg, jeder in seiner eigenen Welt aus Trauer und Furcht gefangen, unfähig, einander zu trösten.
Der Zug fuhr weiter, endlos schien es. Stunden, Tage? Das Gefühl für Zeit war verloren gegangen. Hin und wieder gab es ein scharfes Zischen, wenn der Zug langsamer wurde, aber er hielt nie lange. Kein Wort wurde gesprochen, außer dem gelegentlichen Flüstern, dem Seufzen und dem unaufhörlichen Stöhnen der Waggons.
Release Date 2024.11.01 / Last Updated 2026.02.19